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Warum eine Luxusuhr?

Viele herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sehen Zeit als das wertvollste Gut an, das der moderne Mensch besitzen kann.

Zeit für sich genommen ist bei nicht wenigen Menschen tatsächlich ein Luxusgut, von dem nie genug vorhanden ist. Darum ist es keineswegs verwunderlich, dass der Zeit mit einer Luxusuhr ein entsprechender Rahmen gegeben wird. Das allein ist es jedoch nicht. In einer Luxusuhr sind handwerkliche Traditionen, eine unglaubliche Detailversessenheit und einfach die faszinierende Schönheit der Technik sichtbar vereint. Es ist Kunsthandwerk auf höchstem Niveau, wobei der zur Verfügung stehende Platz in einem Uhrwerksgehäuse nur eine weitere Herausforderung darstellt, die sich so in keinem anderen Bereich zeigt. Natürlich spielt auch die Wertigkeit der Materialien eine Rolle, jedoch nicht unbedingt in dem Umfang wie etwa bei herkömmlichem Schmuck. Für einen Uhrmacher sind Materialien wie Gold, Silber und Platin sicherlich interessant, jedoch eher hinsichtlich ihrer Beständigkeit. Nicht umsonst werden viele Armbanduhren aus dem Luxussegment in hochwertigem Edelstahl gefertigt, der sich neben seiner Dauerhaftigkeit auch durch große Widerstandsfähigkeit auszeichnet. Denn gerade heute sind die Uhren der Haute Horlogerie keineswegs mehr nur Schmuckstücke für einen festlichen Rahmen. Es sind oft genug Uhren, die mit ihren Besitzern durch dick und dünn gehen. Chronografen, die mit Neil Amstrong auf dem Mond waren und mit Edmund Hillary auf dem Mount Everest. Mit Jacques Cousteau in der Tiefsee oder als erste Fliegeruhr der Welt am Arm von Alberto Santos Dumont Fluggeschichte schrieben. Uhren, die ihre Präzision und Zuverlässigkeit unter extremsten Bedingungen bewiesen und nach wie vor täglich beweisen.

Eine derartige Präzision kommt nicht von ungefähr und sie besitzt noch einen weiteren Vorteil, der sich bei guter Pflege der Uhr durchaus bezahlt macht. Es ist die Langlebigkeit einer Luxusuhr, die im Erwerb sicherlich eine hohe Investition darstellt, aber das angelegte Kapital durch tadellose Funktion über Jahrzehnte hinweg belohnt. Nicht nur das. Besondere Einzelstücke oder limitierte Auflagen erzielen nicht selten im späteren Verlauf einen höheren Preis als zur Markterscheinung, wenn der Besitzer denn gewillt ist, seine Luxusuhr zu veräußern. Ein sicherlich außergewöhnliches Beispiel hierfür war und ist die „Henry Graves Supercomplication“ aus dem Hause Patek Philippe, die im Jahr 1932 von dem amerikanischen Bankier Henry Graves von Patek Philippe für 15.000 US-Dollar erworben wurde. Ein extra für den Amerikaner entworfenes Einzelstück einer Taschenuhr, die im November 2014 letztmalig im Auktionshaus Sotheby’s zur Versteigerung kam. Der Erlös: 21,3 Millionen Dollar. Das ist natürlich eine Ausnahme, aber es zeigt, welche Faszination gerade von Luxusuhren mit aufwendigen Komplikationen ausgeht und was Sammler bereit sind, für ein gesuchtes Stück auszugeben.

Der feine Unterschied

Doch was genau ist denn der Unterschied zwischen einer Luxusuhr und einer herkömmlichen Uhr? Beide Uhrwerke funktionieren in ihrem Rahmen. Die Ganggenauigkeit allein kann es nicht sein, denn selbst billigste Quarzwerke mit einem Wert von unter einem Euro bieten heute höchste Präzision bei der Uhrzeit.

Um den Unterschied zu verdeutlichen, ist ein Beispiel aus der modernen Robotertechnik am besten geeignet. Moderne Fahrzeuge werden heute überwiegend von Robotern montiert, verschweißt, verschraubt und lackiert. Trotz dieser großen Aufgabengebiete, die die Robotertechnik heute einnimmt, ist ein solch teilweise millionenteurer Roboter nicht in der Lage, etwa ein Hemd zu bügeln. Es fehlt das notwendige Feingefühl. Nicht umsonst erfolgt die Endabnahme von automatisiert gefertigten Fahrzeugen durch Menschen aus Fleisch und Blut. Ähnlich verhält es sich mit Armbanduhren, die ja auch aus einer Vielzahl verschiedener Teile bestehen, deren einzelne Fertigung eine Toleranz beinhaltet. Je weniger dieser Toleranz Beachtung geschenkt werden muss, desto preiswerter ist die Fertigung, aber umso geringer ist auch die Qualität der Uhr. Die Massenfertigung von Uhren ist kein neues Phänomen und schon in den 50er und 60er-Jahren kamen Armbanduhren auf den Markt, die von ungelernten Kräften am Fließband montiert wurden.

Eine Luxusuhr wird nicht von ungelernten Kräften am Fließband montiert. Eine Luxusuhr entsteht durch eine oft mehrjährige Planung und die Realisierung erfolgt durch Ingenieure und Uhrmacher, die ihr Handwerk von der Pike auf erlernten und unter Nutzung von Spezialgeräten und Maschinen, die oft genug Teil des Betriebsgeheimnisses der jeweiligen Manufaktur sind.

Die Schweiz, das Zentrum der Haute Horlogerie

Diese hohe Wertigkeit bezeugen die Uhren und Chronografen der führenden Hersteller im Luxussegment Tag für Tag. Wobei sich im Laufe der Geschichte die Konzentration in der Fertigung immer wieder auf eine bestimmte Nation verschob. Den Anfang machte das britische Empire mit der Entwicklung von Chronometern für die Seeschifffahrt. Im weiteren geschichtlichen Verlauf wurde Deutschland zum Zentrum sowohl im Luxusuhren-Segment wie auch bei der Massenfertigung. Etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Schweiz mehr und mehr zum Zielpunkt von Kunden aus dem Luxussegment, während sich die Großserienfertigung nach dem 2. Weltkrieg in den asiatischen Raum verlagerte. Heute nehmen die Eidgenossen mit ihren Marken die führende Stellung im Luxusuhren-Segment ein, was nicht bedeutet, dass andere Nationen dies nicht bewerkstelligen könnten. Gerade nach der sogenannten Quarz-Krise der 70er-Jahre zeigten auch Deutsche Uhrenmanufakturen wieder verstärkt ihr Können, aber die Dominanz der Schweizer Produzenten ist mehr als deutlich.

Allen voran das Unternehmen Rolex mit Sitz in Genf, die übrigens von dem bayrischen Kaufmann Hans Wilsdorf um das Jahr 1900 gegründet wurde. Keine andere Uhrenmarke der Welt wird so oft kopiert wie Rolex, Fluch und Segen zugleich.

Im Produktionsstandort von Rolex, der Stadt Biel, befindet sich eine weitere weltbekannte Marke aus dem Luxusuhren-Segment, Omega. Eine Omega war unter anderem die erste Uhr auf dem Mond und findet sich an den Handgelenken mehrerer James Bond Darsteller.

Breitling, im schweizerischen Grenchen angesiedelt, ist eine bekannte Marke, deren Tradition sich auf die Herstellung von Fliegeruhren beruft und die in diesem Segment einige bahnbrechende Erfindungen entwickelte, die nach wie vor zum Standard bei Chronografen gehören.

Das waren nur drei Beispiele für die herausragende Stellung des Schweizer Uhrmacherhandwerks.