Ein Diamant ist unvergänglich… Und tatsächlich gibt es nichts gleich Hartes oder gar noch härteres als Diamanten. Mit einer Mohshärte von 10 ist der Diamant das härteste bekannte Mineral auf der Welt. Hierauf weist auch bereits sein Name hin, der sich vom griechischen ‚adamas’ (= der Unbezwingbare) ableitet.
 
Seit vielen Jahrhunderten ist der Diamant daher schon das beständigste, kleinste und härteste internationale Zahlungsmittel. Und es spricht nichts dagegen, dass sich hieran in Zukunft etwas ändern wird...
 
Bei der Klassifizierung bzw. Wertbestimmung von Diamanten werden traditionellerweise vier Kriterien herangezogen – die bekannten ‚4 C’. Teilweise wird auch ein fünftes ‚C’ (für Conflict) mit aufgeführt, das dann einen Hinweis darauf liefern soll, dass in einigen afrikanischen Ländern mit Hilfe von Diamanten Kriege finanziert wurden.
 
Carat (Gewicht)

Carat (ct.) ist eine Masseinheit für das Gewicht von Diamanten bzw. sämtlichen Edelsteinen. Ursprünglich war ein Carat das Gewicht eines getrockneten Samenkerns des Johannisbrotbaums, von dessen griechischer Bezeichnung ‚kerateia’ auch der Name ‚Karat’ herrührt.

Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein metrisches Carat Edelstein mit genau 0,20 Gramm umgerechnet (1.00ct = 0.2 Gramm). 

Carat ist die Masseinheit eines Diamanten

Abbildung: Abmessungen ausgewählter Brillantgrössen (Näherungsmasse - Angaben in ct.)
  
Colour (Farbe)
 
Natürliche Diamanten gibt es in sämtlichen Farben. Für Schmuckzwecke werden indes vorrangig weisse-/farblose- bis gelbliche Farbvarianten verarbeitet, die sich entsprechend der aufgeführten Tabelle klassifizieren lassen. Die höchste Farbstufe erreicht ein Diamant dabei, wenn er farblos ist (River "D" bzw. "Hochfeines Weiss +").

Farben eines Diamanten 

Abbildung: Diamantfarben (Musterfarben, illustrativ)  

Reine, intensive Farben kommen nur sehr selten vor und sind entsprechend wertvoll (vor allem grün, rot, blau, purpur, kanariengelb). Gerade diese Steine fallen unter den Begriff "Fancy Diamond". Statistisch gesehen ist bei 100.000 Diamanten durchschnittlich nur ein Fancy-Diamant dabei.

Zu den berühmtesten Fancy-Diamanten zählen etwa der Hope-Diamant, der Dresdner oder der Tiffany-Diamant. Die sogenannten Fantasiefarben werden in der Regel individuell geschätzt und erzielen daher Liebhaberpreise.

Clarity (Reinheit)
  
Ein geschliffener Diamant gilt als "lupenrein" (IF: internally flawless), wenn er sich auch bei zehnfacher Vergrösserung einer Diamantenlupe und bei guten Lichtverhältnissen für den geübten Fachmann als absolut transparant und frei von Einschlüssen erweist. Unter "Einschlüsse" werden etwa eingeschlossene Mineralien, Risse oder andere Wachstumserscheinungen verstanden, die die Reinheit beeinflussen, aber nicht zwingend die Brillanz - also die Strahlkraft des Diamanten - beinträchtigen müssen.
 
Alle anderen Grade werden von der Grösse, der Position und der Anzahl der inneren und äusseren Merkmale im Stein bestimmt. Der niedrigste Reinheitsgrad, der für Schmuckzwecke verwendet wird, ist "P3" (piqué). Dieser reinheitsgrad weist auf Einschlüsse hin, die von Experten mit dem blossen Auge festgestellt werden können.
 
Reinheit von Diamanten
Abbildung: Diamantreinheit (illustrative Darstellung)
 
 
Cut (Schliff)
 
Der Schliff ist für das Feuer eines Diamanten massgeblich; so kann ein Stein geradezu leblos wirken, während aus einem anderen scheinbar Funken sprühen. Erst durch die Erfindung moderner Schliffe im 20. Jahrhundert, durch die das Feuer eines Diamanten richtig zur Geltung kam, wurde der wahre Wert des Diamanten offenbar. Die Strahlkraft eines Diamanten beruht insbesondere auf zahllosen inneren Lichtreflexionen, die durch den sorgfältigen Schliff der einzelnen Facetten hervorgerufen werden, welche in speziell gewählten Winkelverhältnissen zueinander stehen müssen. 
 
Heutzutage zählt der sogenannte Brillantschliff zu den gängigsten Schliffarten für Diamanten. Er zeichnet sich durch eine optimierte Lichtausbeutung aus und hat daher ein besonders schönes Feuer. Entwickelt wurde er um 1910 aus dem "Altschliff" den man heute noch häufig bei Diamanten vorfindet, die in antiken Schmuckstücken eingfasst sind.
 
Der Brillant ist ein rund geschliffener Diamant und hat in seinem Oberteil mindestens 32 Facetten sowie die Tafel. Im Unterteil besitzt er mindestens 24 Facetten sowie die Rundiste und oft eine Kalette (spitz zulaufender Extrempunkt im Unterteil).
 

Schliff von Diamanten

Abbildung: Brillantschliff und gängige Diamantschliffe (Auswahl: z.B. Princess, Baguette, Tropfen)

 

Conflict (Konfliktfreie Diamanten) 

Bei seinen weltweiten Einkäufen an den Diamant- und Edelsteinbörsen überzeugt sich Inhaber Nico Damken persönlich und kontinuierlich von der Seriösität und Integrität der Partner-Lieferanten und Diamantenhändler.

Aufgrund sehr guter, freundschaftlicher und langjähriger Beziehungen zu den besten Juwelen-Lieferanten können Edelsteine und Schmuckstücke von ausserordentlicher Schönheit und Qualität bezogen werden. Direkte Einkäufe an der Quelle sichern dabei Top-Preise für alle unsere Kundinnen und Kunden.
 
Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass alle Lieferanten die strikte Einhaltung der höchsten ethischen, sozialen sowie rechtlichen Standards in der Diamanten- und Edelsteinindustrie garantieren. Zu diesen Vorgaben zählen insbesondere:
 
"De Beers Diamond Best Practice Principles"
http://www.debeersgroup.com/en/building-forever.html
  • Ethische und professionelle Geschäftsstandards
  • Kompletter Ausschluss von behandelten Diamanten, Synthesen und Fälschungen
  • Einhaltung der Kimberley-Prozess Richtlinien
  • Befolgung der Anforderungen des "World Diamond Council"
  • Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt sowie gesellschaftlichen Anforderungen
  • Schaffung von guten Arbeitsbedingungen

"Kimberley Process Certification Scheme"
(http://www.kimberleyprocess.com/

  • Gemeinschaftliche Initiative von Regierungen, der Diamanten-Industrie sowie Bürgerbewegungen mit dem Ziel, den Handel mit "Blutdiamanten" komplett einzudämmen
  • Rohdiamanten wurden viele Jahre von Rebellen zur Finanzierung von Kriegen genutzt. Auf diese Weise wurde über Jahrzehnte Konflikte in Ländern wie Angola, Elfenbeinküste, Kongo oder Sierra Leone ausgetragen
  • Infolge des "Kimberley Prozesses" werden Diamantenhändler aufgefordert, den Handel sowie den Transport von Rohdiamanten als "konfliktfrei" zu deklarieren
  • Mittlerweile zählt die Kimberley Prozess-Bewegung bereits mehr als 49 Mitglieder