JaegerLeCoultre | Uhren günstig kaufen

Pioniere ihrer Zeit

Im Jahr 1833 gründeten die Brüder Ulysee und Charles Antoine LeCoultre in einer der Schweizer Hochburgen der Haute Horlogerie, in Vallée de Joux, eine Werkstatt zur Herstellung von Uhren. Damit waren sie nicht die Ersten, die sich in der Schweiz mit dem Uhrmacherhandwerk beschäftigten. Die beiden Brüder führten jedoch verschiedene Neuerungen ein, die nicht nur im Uhrenhandwerk eine kleine Revolution darstellten, sondern den gesamten Bereich der Feinmechanik veränderten. Vor allem die Erfindungen von Charles Antoine LeCoultre trugen dazu maßgeblich bei.

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So wie das von Antoine entwickelte Mikrometer, mit dessen Hilfe es erstmals möglich war, innerhalb von tausendstel Millimeter zu messen. Im weiteren Verlauf der Uhrengeschichte spielte das Mikrometer gerade bei der Entwicklung von Armbanduhren und der dazu verwendeten Kaliber eine entscheidende Rolle.

Ein neuer Teilhaber

Ein hervorragender Erfindungsgeist ersetzt jedoch leider nicht geschäftlichen Erfolg. Darum geriet das Unternehmen der beiden Brüder im Jahr 1858 in Schwierigkeiten, sodass ein Teilhaber aufgenommen werden musste. Von da an hieß das Unternehmen LeCoultre, Borgeaud & Cie. Fabrique d'horlogerie en blanc. Mit dem Teilhaber und dem Namenswechsel stellte sich der Erfolg ein. Nach nur einem Jahr beschäftigte die Uhrenmanufaktur mehr als 100 Mitarbeiter und der Sohn Antoines, Elie LeCoultre, stiegt 1866 in das Geschäft ein und startet die Modernisierung. Dazu gehörte unter anderem die Einführung von Qualitätsstandards, was zur damaligen Zeit noch nicht selbstverständlich war. Ab diesem Zeitpunkt wurden sowohl das Gehäuse als auch das Zifferblatt und Kaliber direkt in der Manufaktur gefertigt. In den nächsten zweieinhalb Jahrzehnten wuchs die Anzahl der im Unternehmen gefertigten Kaliber von einigen wenigen auf über 350 an. Im Jahr 1890 beschäftigte LeCoultre, Borgeaud & Cie. Fabrique d'horlogerie en blanc fast 500 Mitarbeiter.

Der Zusammenschluss

Die ständige Entwicklungsarbeit an den Kalibern führte dazu, dass die Manufaktur die flachsten Uhrwerke der damaligen Zeit um 1907 herstellte. Dies taten sie im Auftrag des Pariser Uhrmachers Edmond Jaeger. Über die Jahre wurde die Zusammenarbeit immer enger und es kam schließlich zur Fusion im Jahr 1937. Fortan hieß das Unternehmen Jaeger-LeCoultre. Schon zu diesem Zeitpunkt war Jaeger-LeCoultre das führende Unternehmen in der Herstellung von Uhrwerken. Im Jahr 1938 vereinigte sich Jaeger-LeCoultre mit der ebenfalls schweizerischen Manufaktur Vacheron Constantin zur SAPIC-Holding.

In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte auch Jaeger-LeCoultre mit der sogenannten Quarzkrise zu kämpfen, der Überschwemmung der Märkte mit billigen Quarzuhren aus Asien. Dadurch kam es 1978 zu einer Veräußerung der Mehrheitsanteile an die deutsche VDO Automotive, die wiederum 1991 von Mannesmann übernommen wurde. Im Jahr 2000 gab Mannesmann seine Beteiligungen an Jaeger-LeCoultre wie auch anderen Schweizer Manufakturen an die bei Genf ansässige Richemont-Gruppe ab.

Die Kollektion von Jaeger-LeCoultre

Wie kaum ein anderer Hersteller hochwertiger Armbanduhren beweist sich Jaeger-LeCoultre durch eine enorm große Kollektion, die eine kaum zu überbietende Vielfalt aufzeigt:

Dazu kommen noch entsprechende Sondereditionen und limitierte Sammleruhren.

Die Atmos ist keine Armbanduhr, sondern eine ganz besondere Tischuhr, die ihre Energie durch die Veränderung des umgebenden Luftdrucks oder der Temperatur mithilfe einer mit dem Gas Chlorethan gefüllten Druckdose bezieht. Schon ein Grad Celsius Temperaturunterschied genügen laut Hersteller für eine 48stündige Gangreserve.

Die Reverso, die bekannteste Uhr in den Jaeger-LeCoultre-Kollektionen, beruht auf der Nachfrage kratzfester Uhren für Polospieler im Jahr 1931. Jaeger-LeCoultre entwickelte dazu die Reverso, bei der das Gehäuse mit dem Glas einfach umgedreht wird.

Die Master ist eine wesentlich jüngere Uhr. Sie wurde erstmals 2004 aufgelegt, orientiert sich aber im Stil an klassischen Vorbildern aus demselben Hause. Zu dieser Kollektion zählen auch die Ultra Thin Uhren, die zu den flachsten Armbanduhren der Welt gehören.

Die Besonderheit der im Jahr 2007 erstmals gezeigten Duomètre liegt in den zwei Federhäusern innerhalb des Gehäuses, von denen eines die Energie für das Kaliber und das andere die Energie für die jeweiligen Komplikationen bereitstellt.

Die heutige Geophysic ist eine Neuauflage des Klassikers aus dem Jahr 1958. Diese Uhr ist auf 800 Stück limitiert.

Direkt dem Art-dèco scheint die Rendez-Vous, eine Armbanduhr für Frauen, entsprungen zu sein. Eine schmale Lünette und eine darum liegende, mit Diamanten besetzte Einfassung machen die Uhr im wahrsten Sinne des Wortes zum wertvollen Schmuckstück.

Die Master Extreme vereint technische Spitzenleistung mit dem sportlichen Design der 60er Jahre, inspiriert vom Vorgänger Memovox Polaris.

In nur wenigen Armbanduhren wird das faszinierende Spiel mit der Zeit so gekonnt umgesetzt wie bei der Hybris Mechanica Serie. Die Uhrwerke dieser Serie bestechen mit wunderbar zur Geltung kommenden Schönheit.

Der Name ist im positiven Sinne absolut Programm. Extraordinaires sind Damen-Armbanduhren, die als Schmuckstücke konzipiert sind und der ursprünglichen Funktion der ersten Armbanduhren um die Jahrhundertwende des 19. zum 20. Jahrhundert entsprechen.

Die Welt der Uhren und Jaeger-LeCoultre

Welche Rolle Jaeger-LeCoultre in der Welt der Uhren einnimmt, zeigt sich wohl am besten dadurch, dass die englische Königin Elisabeth, heutiges Staatsoberhaupt der Briten und des Comonwealth, zu ihrer Krönung im Jahr 1953 eine Uhr von Jaeger-LeCoultre am Handgelenk trug. Immerhin besitzt England im Grunde eine längere Uhrentradition als die Schweiz, wobei diese für den Inselstaat heute eine nicht mehr so dominante Rolle einnimmt. Das muss natürlich nun nicht heißen, dass diese Uhren einzig dem Adel gefallen, durch die große Kollektion werden die Geschmäcker vieler Träger und Uhrenliebhaber angesprochen.

Die Uhren und Chronographen von Jaeger-LeCoultre sind beste feinmechanische Kunst, die sich sowohl im Innern durch die hochwertigen Kaliber und Komplikationen zeigt als auch durch die Gestaltung der Gehäuse und Zifferblätter. Jaeger-LeCoultre Uhren sind mehr als simple Zeitanzeiger, sie sind Werke auf Basis von hohem handwerklichen Können.